Unschuldig ist hier gar nichts

Zu heiter, zu kommerziell: Abba wurden lange nicht ganz ernst genommen. Aber eigentlich waren sie schon immer die Erwachsenen des Pop. Dazu passt auch ihr Comeback.

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Spektakulär auf der Insel Djurgården mitten in Stockholm gelegen, steht das Abba-Museum. Und dort – mit Blick in einen Fjord, auf Wasser, Felsen und alte Bäume – eine kleine Bühne. Ihr ist eine der letzten Stationen des Rundgangs gewidmet, auf dem man zuvor schon die Instrumente der beiden männlichen Bandmitglieder gesehen hat, das Telefon des Managers, die hautengen Lycra-Anzüge für die beiden Sängerinnen, einen alten Tourbus und den schlichten Küchentisch, auf dem etliche der bekanntesten Lieder dieser Gruppe geschrieben worden waren. Die Gegenstände, die auf dieser Bühne zu sehen sind, sind allerdings von weniger sinnlicher Art: Es sind die vier Musiker selber, als Hologramme in den leeren Raum projiziert. Die Luftbilder gehören zu einer Art Jukebox, und wenn dann ein Song ertönt, «Waterloo» zum Beispiel oder «Dancing Queen», dann kann der ambitionierte Besucher auf die Bühne steigen, vor den Mikrofonständer (der existiert physisch) treten und mitsingen.

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