«Trotz Morddrohung gegen Kinder gab Facebook keine Daten heraus»

Jolanda Spiess-Hegglin hat viel Hass erlebt – heute weiss sie, wie man Wutbürger im Internet stoppt.

Hat selbst viel Hass erlebt: Jolanda Spiess-Hegglin. Bild: Keystone

Hat selbst viel Hass erlebt: Jolanda Spiess-Hegglin. Bild: Keystone

Jolanda Spiess-Hegglin ist Geschäftsführerin des Vereins #NetzCourage, der gegen Hassreden, Diskriminierung und Rassismus im Internet kämpft. Sie selbst hat im Internet viel Hass erlebt. Im Interview erklärt sie, wie man Wutbürger stoppt.

Gibt es typische Beschimpfungen in sozialen Netzwerken?
Bei Frauen geht es fast immer gegen den Körper oder ihre Sexualität. Herabsetzungen wie «Schlampe» oder «Hure» sind gängige Bezeichnungen, um eine fehlende Sexualmoral zu thematisieren, auch wenns frei erfunden ist. Typisch ist auch Bodyshaming, wenn Frauen keine Modelmasse haben zum Beispiel. Ebenfalls häufig sind Vergewaltigungsandrohungen. Bei Männern gibt es dies fast nie – ausser sie sind schwul.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt