Träumen Frauen anders als Männer?

Den Schlaf geraubt: Zwölf Fragen und Antworten zum Träumen.

Träume ­transformieren unser Erlebtes: Johann Heinrich Füssli, «Der Nachtmahr», 1781. Foto: Keystone

Träume ­transformieren unser Erlebtes: Johann Heinrich Füssli, «Der Nachtmahr», 1781. Foto: Keystone

Lucie Machac@liluscha

Träumt eigentlich jeder?

Ja. Wir träumen jede Nacht. Auch jene, die angeblich nie träumen. Allerdings können sich selbst die Geübtesten nur an knapp 10 Prozent des tatsächlich Geträumten erinnern.

Wozu ist Träumen überhaupt gut?

Das weiss die Forschung bisher nicht. In ihrem eben erschienenen Buch «Why We Dream» zitiert die renommierte amerikanische Wissenschaftsjournalistin Alice Robb zahlreiche Studien aus der modernen Traumforschung, die zeigen: Das nächtliche Kopfkino ist ein gnadenloser Spiegel unseres realen Lebens. In Träumen offenbaren sich Gefühle und Gedanken, die der wache Kopf nur erahnen kann und oft lieber ignoriert. Aber wozu das Ganze wirklich gut ist, darüber kann die Forschung bisher nur mutmassen. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir träumen, um heikle oder gar gefährliche Situationen erst einmal ganz ohne Risiko üben zu können. Andere denken, dass Träume vor allem eine Filterfunktion haben: Sie trennen wichtige Informationen von belanglosen.

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