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Nationalbank soll zur Sanierung der AHV beitragen

Der Ertrag aus den Negativzinsen soll in die Altersvorsorge fliessen. Der Bund der Steuerzahler, der von SVP-Nationalrat Alfred Heer präsidiert wird, plant eine Volksinitiative.

Sucht Unterstützung von links: SVP-Nationalrat Alfred Heer. Foto: Keystone

Sucht Unterstützung von links: SVP-Nationalrat Alfred Heer. Foto: Keystone

Arthur Rutishauser@rutishau

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im ersten Halbjahr 2019 einen Gewinn von 38,5 Milliarden Franken erzielt. Der grösste Teil davon ging auf gestiegene Aktienkurse zurück. Rund 2 Milliarden Franken jährlich nimmt die Nationalbank gegenwärtig aber dank den Negativzinsen ein. Diese verhindern, dass die AHV und die Pensionskassen ihr Geld zu einem grossen Teil in Obligationen anlegen können, so wie sie dies früher getan haben, denn sonst verlieren sie unter den gegenwärtigen Bedingungen Geld. Das trifft sowohl die private Altersvorsorge über die Pensionskassen als auch die AHV. Hinzu kommt, dass die Altersvorsorge auch noch wegen der demografischen Veränderung – wir werden alle immer älter – herausgefordert ist.

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