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Schule erhält nach «Fall Glarner» anonyme Drohungen

Betroffene Lehrerin kann nach Shitstorm wieder arbeiten – die Schulbehörde kommt aber nicht zur Ruhe.

Er hat sich zwar entschuldigt, die Schule leidet aber noch immer unter seiner Aktion: SVP-Nationalrat Andreas Glarner während der Sommersession im Bundeshaus. Foto: Keystone / Alessandro della Valle

Er hat sich zwar entschuldigt, die Schule leidet aber noch immer unter seiner Aktion: SVP-Nationalrat Andreas Glarner während der Sommersession im Bundeshaus. Foto: Keystone / Alessandro della Valle

Roland Gamp@sonntagszeitung

Sie wählen klare Worte. Aber ohne ihren richtigen Namen zu nennen. «Wir werden gegen die Schule und gegen ihre Behörde vorgehen», wenn man ­Nationalrat Andreas Glarner (SVP) nicht in Ruhe lasse. Das schreiben Unbekannte am Freitag per E-Mail an die Zürcher Kreisschulbehörde Uto. «Wir haben schon mehrere solche Drohungen erhalten», sagt Präsident Roberto Rodriguez (SP). Jede Einzelne sei ernst zu nehmen. «Weil man nicht abschätzen kann, wer und was dahintersteckt.» Rodriguez erwägt eine Anzeige gegen unbekannt.

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