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Ohne Frühstück in die Laufschuhe

Sport auf leeren Magen soll mehr Fett verbrennen und zu leistungsfähigeren Muskeln führen. Stimmt das?

Laufen und abnehmen:Erst wenn die Glykogen-speicher leer sind, nutzen wir die Fettreserven. Foto: iStock

Laufen und abnehmen:Erst wenn die Glykogen-speicher leer sind, nutzen wir die Fettreserven. Foto: iStock

Anke Fossgreen@Tamedia

Als wäre es nicht schon hart genug, sich zum Sport aufzuraffen, ist es nun auch noch angesagt, auf leeren Magen zu trainieren. Was nach Selbstkasteiung klingt, hat einen fundierten Grund: So soll mehr Fett abgebaut werden.

Es gibt nämlich zwei Arten, wie der Körper Energie gewinnt: aus Zucker und aus Fett. Schnell zur Verfügung sind stets die Zucker, wenn es darum geht, die Muskeln anzufeuern. Wer also eine kohlenhydratreiche Mahlzeit (Brot, Müesli, Obst, Saft) vor dem Sport zu sich nimmt, baut während der Bewegung die Kohlenhydrate in Zucker ab und verwendet sie sofort. Überschüssiger Zucker aus der Nahrung wird als sogenanntes Glykogen in den Muskeln und in der Leber gespeichert. Ist der Zucker im Blut aufgebraucht, verwenden unsere Muskeln diese Depots. Erst wenn die Glykogenspeicher leer sind, nutzen wir die Fettreserven.

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