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«Nach meinen ersten Jahren im Nationalrat kannte mich kein Mensch»

Herr Levrat, wie schon 2015 und 2017 sind Sie der Sieger des Parlamentarier-Rating. Macht Sie das stolz?

Sie sind nicht nur Parteipräsident, sondern auch im Parlament sehr aktiv, wie die Auswertung zeigt. Ist das ein bewusster Entscheid von Ihnen selbst?

Sie sind top, ihre Partei nicht. In den Top 50 ist die Zahl der Sozialdemokraten von 12 auf acht geschrumpft. Die SP hat es offenbar nicht geschafft, die Abgänge von Jean-François Steiert, Evi Allemann oder Susanne Leutenegger Oberholzer zu ersetzen.

Sie alle wurden im Rating noch nicht berücksichtigt. Bei den Neueinsteigern, die vor vier Jahren neu ins Parlament gewählt wurden, findet sich aber niemand von der SP an der Spitze. Ist es bei der SP besonders schwierig, in der ersten Legislatur zu punkten?

Die SP hat auch an Einfluss bei den Frauen verloren. In den Top 15 der Frauen waren vor vier Jahren noch fünf Sozialdemokratinnen vertreten, jetzt sind es noch zwei. Haben Sie die Frauenförderung vernachlässigt?

Aber sie haben momentan keine echte Bundesratskandidatin, die sich im Rating für diesen Posten aufdrängt.