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Migros plant Umbau des Kulturprozents

Zur Migros gehört, dass sie Millionen Franken an die Künste verschenkt. Das soll sich nun ändern.

Vom Kulturprozent gefördert: Eine Kursteilnehmerin der Migros-Klub-Tanzschule im Migros-Hauptsitz. Foto: Guillaume Perret/Lundi 13

Vom Kulturprozent gefördert: Eine Kursteilnehmerin der Migros-Klub-Tanzschule im Migros-Hauptsitz. Foto: Guillaume Perret/Lundi 13

Andreas Tobler@tobler_andreas

Von einem «grossen Fehler», «Entsetzen», gar einem «Skandal» ist die Rede, als Ende Oktober die Schliessung einer Künstlerresidenz im waadtländischen Romainmôtier angekündigt wird. Seit 1994 hatte Migros die «Arc artist residency» – so der Name des Rückzugsorts für Künstler – finanziert. Ende Dezember wurde sie geschlossen. Das ging wohl selbst Mitarbeitern der Migros etwas schnell: Noch im November erschien ein Buch über Künstlerresidenzen, in dem es ein Kapitel zum Migros-Haus in Romainmôtier gibt, – aber kein Wort zur Schliessung. Herausgegeben wurde das Buch von der stellvertretenden Generalsekretärin des Migros-Genossenschaftsbundes (MGB).

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