Zum Hauptinhalt springen

Menschenrechte: Fifa hat zu viel versprochen

Russland verletzt rund um die Fussball-WM grundlegende Rechte der Bürger. Der Weltfussballverband rechtfertigt dies sogar noch.

Sanfter Umgang: Wladimir Putin (l.) und Fifa-Präsident Gianni Infantino in Moskau. Foto: Mikhail Menzel (TASS/Getty Images)
Sanfter Umgang: Wladimir Putin (l.) und Fifa-Präsident Gianni Infantino in Moskau. Foto: Mikhail Menzel (TASS/Getty Images)

Wenn am 14. Juni um 17 Uhr im Moskauer Olympiastadion Luschniki die Fussball-Weltmeisterschaft angepfiffen wird, treffen zwei Länder aufeinander, die systematisch die Menschenrechte verletzen: Russland und Saudiarabien.

Als Reaktion auf die Vergabe an Russland, das Wladimir Putin schon damals mit eiserner Hand regierte, geriet der Weltfussballverband Fifa, der sich bislang nicht um die Menschenrechte gekümmert hatte, unter Druck von Sponsoren, Medien, Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen. 2014 reagierte die Fifa und erarbeitete eine umfassende Menschenrechtspolitik. Seit zwei Jahren ist diese in ihren Statuten verankert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.