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Martin Ebner fühlt sich von Alpiq über den Tisch gezogen

Wenn der Stromriese von der Börse geht, sollen Publikumsaktionäre 70 Franken pro Aktie erhalten. Ebner kritisiert diesen Deal hart.

Alpiq hat es geschafft, die Risiken der AKW loszuwerden: Atomkraftwerk Gösgen. Foto: Philippe Rohner

Alpiq hat es geschafft, die Risiken der AKW loszuwerden: Atomkraftwerk Gösgen. Foto: Philippe Rohner

Arthur Rutishauser@rutishau

Die Meldung tönte auf den ersten Blick unspektakulär: Der französische Energieriese EDF verkauft seinen Anteil von 25 Prozent am Stromkonzern Alpiq für eine halbe Milliarde Franken an den Infrastrukturfonds der Credit Suisse. Pro Aktie zahlt dieser Fonds, in dem hauptsächlich Pensionskassen ihr Geld anlegen, 70 Franken. Faktisch wird ein Viertel von Alpiq damit innerhalb des nächsten Jahres zu Pensionskassenvermögen, und die Firma wird von der Börse genommen.

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