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«Kleine Betriebe tragen gravierende Lebenssorgen mit sich»

Die Reaktionen der Leser.

«Die SonntagsZeitung hat die zunehmend düstere Lage vieler Bauernbetriebe vollumfänglich ausgeleuchtet», sagt ein Leser zum Thema Suizide auf Schweizer Bauernhöfen. Bild: Keystone
«Die SonntagsZeitung hat die zunehmend düstere Lage vieler Bauernbetriebe vollumfänglich ausgeleuchtet», sagt ein Leser zum Thema Suizide auf Schweizer Bauernhöfen. Bild: Keystone

Hunderte Suizide auf Schweizer Bauernhöfen

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Wurde in diesem Bericht nicht ein wichtiges Argument für diesen Zustand einfach ausgeblendet? Durch den Eingriff des Staates mit sehr hohen Subventionen wurde eine natürliche Gesundschrumpfung, wie in anderen Berufen, sehr stark verzögert und damit das Leiden der weniger grossen Bauernbetriebe endlos in die Länge gezogen. Dafür wurde das Einkommen der unternehmerisch starken Bauern überdurchschnittlich erhöht. In der Schweiz gibt es ca. 1 Million Hektaren Kulturland und ca. 52'000 Bauernbetriebe. Ein Durchschnittsbetrieb hat also weniger als 20 Hektaren. Im europäischen Durchschnitt ist das recht wenig. Das ist nur möglich dank der vielen Subventionen. Die Kehrseite aber ist, dass auch Betriebe überleben können, die nur mit grösstem Aufwand, sehr kleinem Einkommen, wenig Lebensqualität und oft nicht mal mehr mit einer Frau auf dem Hof auskommen müssen. Dafür profitieren die Geschäftstüchtigen. In meinen Augen sind diese deshalb nicht unschuldig an diesem Elend. Nun meine Anregung: Man helfe den zu kleinen Bauernbetrieben nicht mehr beim Überleben des Betriebes mit Subventionen, sondern bei einem würdigen Ausstieg. Mit den gesparten Subventionen wird ihnen ein neuer Start in ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Dann könnten die Unternehmer-Bauern vergrössern, würden europäisch konkurrenzfähiger und müssten wiederum weniger subventioniert werden.Walter Fehr, Zofingen AG

Beeindruckend, wie die SonntagsZeitung dieses verdeckte Tabuthema aufnimmt. Es ist wichtig, dass solche sensiblen Themen wahrnehmungsstark beschrieben werden. Unsere Bauern, es sind nicht die Grossbauern, die bis 500'000 Franken jährliche Subventionen erhalten, sind verunsichert und existenzbedroht. Dabei sind sie für unsere Gesellschaft, direkte Demokratie, schweizerische Werte, Milizsystem und Verwurzelung seit Jahrhunderten ein entscheidender Stabilitäts- und Politfaktor. Roger E. Schärer, Feldmeilen ZH

Die SonntagsZeitung hat die zunehmend düstere Lage vieler Bauernbetriebe vollumfänglich ausgeleuchtet. Wir sollten uns zu Herzen nehmen, dass für diese Subventionen und Hilfe absolut angezeigt sind. Ebenso müssten wir zur Erkenntnis gelangen, dass insbesondere kleine und abgelegene Landwirtschaftsbetriebe gravierende, untragbare und konstante Lebenssorgen mit sich tragen. Erfreulicherweise darf ich hinzufügen, dass meine unentgeltliche Hilfe bei Bergbauern mich auf eine wunderbare Art und Weise bereichert und mir zusätzlichen Lebenssinn gibt.Armin Arnold, Köniz BE

Die Tatsache, dass so viele Bauern aus Verzweiflung oder Einsamkeit ihr Leben auf diese Art beenden, war mir neu, und es stimmt mich nachdenklich. Die Hilfe, die den gefährdeten Landwirten geboten wird, scheint allerdings nicht sehr professionell zu sein: Der neuste Eintrag auf der von Ihnen erwähnten SeiteHofkonflikt.ch datiert vom 22. 6. 2017.Toni Gysin, Arisdorf BL

Novartis will 4 Millionen Franken für eine einzige Behandlung

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Ihr Aufmacher hat mich zum Nachdenken veranlasst. Es ist leider bekannt, dass die Pharmaindustrie nur in die genetische, mikrobiologische oder virologische Forschung einsteigt, wenn sich der Aufwand lohnt. Dazu habe ich folgende Fragen: Wie entstehen die exorbitanten Kosten? Wo stehen die Richtlinien der Menschenrechte, die den krank geborenen Menschen arithmetisch beziffern dürfen? Könnte es sein, dass die Pharmaindustrie generell einen Hang zu Monopolstellungen hat und dies schamlos ausnutzt, damit ein CEO sich Maharadscha-mässig bedienen kann? Die überalterte Schweiz hat schon genug Schwierigkeiten, die Krankenkassen mit Ergänzungsleistungen zu finanzieren, damit die alten, pensionierten Leute Wohnungsmiete, Altersheim etc. zahlen und «weiterleben» können.Bernhard W. Schneiter, Hombrechtikon ZH

Eine einzige Gentherapie-Infusion für Kleinstkinder mit einer schweren angeborenen Muskelschwunderkrankung soll 4 Millionen Franken kosten: Das ist so etwas von abstrus! Dazu spricht Novartis nicht von einer wirklichen Heilung, sondern von einer Lebensverlängerung um 13 Jahre. Was ist, wenn diese Zeit abgelaufen ist, muss dann die 4-Millionen Behandlung erneuert werden? Ein Kind rechnet noch nicht mit Lebensqualität an Jahren, seine Eltern aber schon. Die Angst vor dem, was nach der von Novartis angekündeten Lebenszeit passieren kann, ist für betroffene Eltern wohl unerträglich. Auch wenn die Forschung ohne Zweifel sehr teuer ist, darf man von einer Pharmafirma etwas mehr menschliches Entgegenkommen erwarten. Eigentlich sollte für einen so grossen Konzern es eine Ehre sein, die Gentherapie kostengünstig anzubieten, wenigstens in einer Anfangsversuchsphase. Sollte die Therapie ein grosser Erfolg werden, würden die 4 Millionen eventuell nicht mehr ganz so abschrecken. Trotzdem fragt man sich: Wie kann man so etwas finanzieren?Beatrice Landert, Zollikerberg ZH

SVP zahlt rekordverdächtig viel gegen «fremde Richter»

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Wir Schweizer wollen unsere Selbstbestimmung nicht hergeben. Und wie schon unsere Vorfahren wollen wir uns nicht von Fremden «vogten» lassen. Das ist gut so. Aber, hat die sogenannte Selbstbestimmungsinitiative etwas mit Vogten zu tun? Letzten Endes werden Gerichtsurteile von Richtern gesprochen, auch in der Schweiz. Und überall da, wo das Gesetz nicht ganz genau jedes Detail regelt, wird immer wieder auf die Gerichtsurteile abgestützt. Es erscheint mir gut, dass es in Menschenrechtsfragen eine übergeordnete Instanz gibt. Ich möchte keinen Richterstaat in der Schweiz. Dazu gehört auch das Akzeptieren von Urteilen, die nicht dem eigenen Wunsch entsprechen. Diese Initiative als Garant für die Rechtssicherheit und die Demokratie darzustellen, geht sehr weit. Wir tun gut daran, zu dem, was wir erreicht haben, auch mit Verträgen und der Zusammenarbeit mit anderen Staaten und internationalen Organisationen Sorge zu tragen. Wenn die Schweiz alleine dastünde, würden uns ganz andere Sorgen plagen.Rosy Schmid, Hildisrieden LU

UNO-Migrationspakt: Freisinnige kritisieren eigene Bundesräte

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Im Abstimmungskampf um die Selbstbestimmungsinitiative kann sehr gut beobachtet werden, wie gewisse Politiker ticken. Die Debatte um unsere Volksrechte hat durch das Bekanntwerden des UNO-Migrationspaktes zusätzlichen Auftrieb erhalten. Der Bundesrat wollte diesen Pakt ohne Einbezug des Parlamentes, geschweige denn des Volkes, im Dezember unterzeichnen. Dass ein solches Vorgehen einer direkten Demokratie unwürdig ist, versteht sich von selbst. Derartige Vorkommnisse sprechen ganz klar für die Notwendigkeit der Selbstbestimmungsinitiative. Auch wenn gewisse Politiker argumentieren, dass es die Selbstbestimmungsinitiative nicht brauche, da wir ja sowieso über fast alles abstimmen können. Doch darin orte ich eine gewisse Scheinheiligkeit. Sind es doch zum Teil dieselben Politiker, die sich vehement gegen die Selbstbestimmungsinitiative äussern, die jetzt eine Volksabstimmung über den Migrationspakt fordern.Martin Bracher, Büsserach SO

Man sollte den Migrationspakt besser Menschenhandelspakt nennen. Die Wirtschaft braucht Nachschub an billigen Arbeitskräften und willigen Konsumenten – und die UNO liefert. Je mehr Migration es gibt, desto leichter lassen sich alle ausbeuten. Kapitalismus heisst Herrschaft des Kapitals. Dazu gehört international: freier Kapitalverkehr, freier Handel mit Ressourcen und Waren – und eben bald auch der freie Menschenhandel. Zudem darf das Volk bei so wichtigen Anliegen nicht mitreden, bei unbedeutenden Abstimmungen aber schon (Hornkuhinitiative). Auch sagen uns die ranghohen Politiker, es würde sich nach dem Pakt gar nichts ändern. Für die ausgebeuteten Menschen in den ärmeren Ländern ändert sich jedenfalls nichts zum Positiven. Hans Zehnder Wyss, Zürich

Wahre Helden und neue Kolumnisten

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Da habe ich doch seinerzeit unter anderem wegen Herrn Somm das «BaslerZeitung» -Abo gekündet und jetzt kommt er ungebeten über die Hintertüre am Sonntag wieder herein.Markus Ehrsam, Muttenz BL

Als langjähriger Leser der SonntagsZeitung habe ich die Vorstellung der neuen Kolumnistin und des neuen Kolumnisten mit Interesse gelesen und mir auch sofort die beiden Artikel «vorgenommen». Ich bin alles andere als ein Anhänger oder Befürworter der SVP und habe meine Stimme gegen die Selbstbestimmungsinitiative bereits abgegeben. Allerdings bin ich der Auffassung, dass die Kolumne von Tamara Funiciello weit über die «Meinungsfreiheit» hinausgeht. Dies ist reine Wahlwerbung und sollte als Inserat angesehen werden. Hingegen bin ich von der Kolumne und Ausdrucksweise von Markus Somm angenehm überrascht worden.Jürgen Gehrken, Zofingen AG

Das Volk hat nicht immer recht

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Frau Funiciello unterstellt der SVP, dass sie an der Abschaffung der Menschenrechte arbeite. Damit bekämpft diese Partei auch die Schweizer Bundesverfassung (BV 7-36), was sie zu einer verfassungsfeindlichen und illegalen Organisation macht. Den Beweis dazu liefert sie nicht. Diese Logik kennt man aus der Geschichte der Stalinisten, die jeden besser argumentierenden Andersdenkenden, selbst wenn er oder sie ein Linker war, mit Unterstellungen diskreditierten, um sie so leichter beseitigen zu können. Es mutet ironisch an, wenn Frau Funiciello Stalins Logik braucht, um die Menschenrechte zu verteidigen. Vielleicht sollte die «SonntagsZeitung» diese Fehlbesetzung durch Rudolf Strahm ersetzen. Er kann als Sozialdemokrat alter Schule, Artikel gegen die Selbstbestimmungsinitiative schreiben, ohne dass man sich fremdschämen muss.Hugo Reichmuth, Basel

Frau Funiciello hat viele interessante Ideen, Meinungen und Fantasien, eigentlich wie wir alle. Allerdings sollte sie sich nicht mit einer Binsenwahrheit blossstellen. Als doch jetzt relativ erfahrene Politikerin, sollte sie wissen, dass Bezeichnungen wie nie, immer, alles, nichts, etc., als Extreme selten zutreffen. In dieser Debatte kann man davon ausgehen, dass das Sprichwort «zwei paar Augen sehen mehr als eines», auf das Volk übertragbar ist. Je mehr Individuen desto grösser die Chance, dass Irrtümer vermieden werden. Mit Sonne und Blondinen hat das nichts zu tun.Mark Gasche, Kirchberg BE

Was ist denn «Recht haben»? Gibt es Menschen, die das «Rechte wissen»? Demokratie bedeutet, den Willen der Stimmbürger und somit für das Land Verantwortlichen zu erkennen und ihn korrekt umzusetzen. «Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet», kommt schon bei Schiller vor. Das wäre ein Plädoyer für die Diktatur Einzelner. Wie möchte Frau Funiciello denn gern regieren?Verena Guran-Fierz, Zumikon ZH

Erstaunlich, wie eine Juso-Präsidentin die Demokratie hinterfragt. Effektiv kann auch die Demokratie in die Tyrannei kippen. Menschen sind leider wie Schafe und lassen sich gerne führen. Selber denken und handeln und gegen den Strom schwimmen ist nicht für jeden bestimmt, darum können Diktatoren wie einst Hitler die Menschenmassen bewegen. Susanna Geser, Biel BE

Weitgehend kann ich Tamara Funiciellos Argumenten folgen, doch was sie nicht klar sieht, ist Folgendes: Sie sagt, dass 25 Prozent der ansässigen Bevölkerung kein Mitbestimmungsrecht hätten. Das mag wohl stimmen, doch diese 25 Prozent sind Gäste in unserm Land. Wenn sie mitbestimmen möchten, mögen sie sich einbürgern – so wie ich.Albert H. Bingemann-Frank, Wil SG

Ja, werte Frau Funiciello, einige Ihrer Aussagen sind sicher nicht ganz unrichtig, aber mit dem letzten Satz in Ihrem Artikel haben Sie ganz bestimmt nicht «Recht». Die Selbstbestimmungsinitiative ist keineswegs eine «Antimenschenrechtsinitiative». Sie schützt lediglich unsere bewährte Bundesverfassung, die in jeder Hinsicht die Menschenrechte anerkennt. Ein Ja zur Selbstbestimmungsinitiative würde lediglich bedeuten, dass die Menschenrechte in der Schweiz so angewendet werden würden, wie sie in unserer Bundesverfassung niedergeschrieben sind. Hansmax Kessler, Arlesheim BL

Frau Funiciello unterstellt der SVP, dass sie an der Abschaffung der Menschenrechte arbeite. Damit bekämpfte diese Partei auch die Schweizer Bundesverfassung, was sie zu einer verfassungsfeindlichen und illegalen Organisation machen würde. Den Beweis dazu liefert sie nicht.Hugo Reichmuth, Basel

Tamara Funiciello sieht die Menschenrechte in Gefahr durch zweifelhafte Mehrheitsentscheidungen. Gerade angesichts solcher Entscheidungen wären diese Rechte nötig, um die Macht der Mehrheit zu begrenzen. Aber wer interpretiert die Menschenrechte? Da gibt es doch den Widerspruch zwischen dem Menschenrecht auf Eigentum und den Menschenrechten auf Lebensgrundlagen. Dieser kommt zum Tragen, wenn man zwei Aufgaben koordinieren will: einerseits allen Menschen die Menschenrechte zukommen zu lassen und andererseits dafür zu sorgen, dass genug Ressourcen verfügbar sind, um diese Rechte auch langfristig geben zu können.Gernot Gwehenberger, Dornach SO

Der Glaube der Ungläubigen

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Es ist geradezu unappetitlich, wie sich Markus Somm in vielen Medien positiv über Donald Trump äussert. Dessen Karriere und sein Verhalten als US-Präsident ist dermassen widerlich und widersprüchlich, dass ich niemanden verstehen kann, der ihn nur einigermassen gut findet. Schade, dass die SonntagsZeitung Somm nun eine Kolumne zur Verfügung stellt. Das einzig Positive ist, dass ich nächstes Jahr wieder die «BaslerZeitung» lesen kann. Hans-Ulrich Wanzenried, Zürich

Markus Somm liefert einen ausgeglichenen Artikel über Donald Trump. Erstmals werden in dieser Zeitung – im Zusammenhang mit Trump – Anschuldigungen, Mutmassungen, Verdächtigungen und Verpönungen durch verständliche Hintergrundinformationen ersetzt. Natürlich ist die Frustration der meisten Medienleute gross, weil immer alles anders kam, als sie voraussagten: Trump wurde gewählt, die Steuern wurden gesenkt, und die US-Wirtschaft boomt.Karl Meier-Zoller, Effretikon ZH

Am Essen mäkeln macht Schule

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Mit der heutigen Informatik sollte es doch logistisch möglich sein, Kinder individuell zu verköstigen. Dass ausgerechnet «vegan» nicht möglich ist, weil die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung vegan nicht empfiehlt, ist absurd. Mitglieder dieser Gesellschaft, die damals diese Empfehlung rausgab, waren verbandelt mit der Milch- und Fleischindustrie, und die sagt halt aus wirtschaftlichem Interesse, dass vegan nicht gesund sei. Es gibt inzwischen 3000 wissenschaftliche Studien, die das Gegenteil aussagen, 90 davon habe ich selber gelesen. Wenn also Eltern ihre Kinder aus meist ethischen Gründen vegan ernähren möchten, dann sollte diese Möglichkeit angeboten werden.Renato Werndli, Eichberg SG

«Die AfD schürt Angst. Grausam und übelst»

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Herbert Grönemeyer übersieht die Angst Westdeutscher vor sozialistischen-kommunistischen Einflüssen aus 50 Jahren «Umerziehung» in der DDR. Denn noch immer haben Deutsche die Nazi-/Hitlerzeit ihrer Väter intus, und damit Angst vor Wiederholungen dessen, wozu ein erneutes «Gross-Deutschland» in Europa fähig sein könnte. Der angebliche «Fremdenhass» entstammt mit Recht der Sorge, dass die ungebetenen Zuwanderungen hunderttausender Fremdländischer die angestrebte Volksruhe, Politik, Demographie und Wirtschaft massiv strapazieren und in offene Streitigkeiten führen. Aus Schweizer Sicht ist es das Anliegend der AfD, eben diese für ganz Europa alarmierenden Vorgänge aufzuzeigen und Massnahmen anzubieten, mit denen sich offene Fehden (rechtzeitig) verhindern lassen. Und Fakt ist abschliessend, dass in der Zuwanderungspolitik nicht die AfD, sondern wieder einmal die grössten Polit-Parteien Deutschlands versagt haben.Ernst Dünnenberger, Au SG

Dies ist die Meinung von Sänger «Herbert Grönemeyer». Eine andere wäre, die AfD weckt Hoffnung, Sicherheit und Wohlbefinden. Und mit der zweiten kann ich wesentlich mehr anfangen.Willy Widmer, Basel

Peinliche Selbstdarsteller

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Ihr US-Korrespondent ist uns schon mehrmals damit aufgefallen, dass er sehr «pro-Trump» schreibt und nun auch den CNN-Reporter Acosta einseitig in die Schranken weist. Die verheerende Politik von Präsident Trump wird von ihm eher unkritisch hinterfragt, obwohl dies wohl die Ursache dafür ist, wie die Medien (wie Martin Suter meint) auf Präsident Trump rumhacken.Karl Hotz, Luzern

Die andere Sicht von Peter Schneider

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Der Vergleich der Kuh mit Hörnern mit jener ohne ist deplatziert. Den Velohelm kann man anziehen oder ablegen, wenn er nicht benötigt wird. Wenn die Hörner durch Menschenhand abgebrannt sind, sind sie definitiv weg. Stellen Sie sich einen Menschen ohne Ohren vor. Hörner wie Ohren haben eine vergleichbare Funktion, die der Kommunikation.Heinrich Schneebeli, Affoltern am Albis ZH

Thuner Moral und Basler Ärger

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Der Ball zum vermeintlichen 1:3 war drin, das hat das TV-Standbild deutlich gezeigt. Wo war der Torrichter beziehungsweise gab es überhaupt einen? Hätte dieses reguläre Goal gegolten, wäre der Match vielleicht anders verlaufen. Doch im Endeffekt hat Thun verdient gewonnen. Die (mit leidigen Ausnahmen) tollen Fans des FC Basel müssen umzudenken lernen, es läuft nicht mehr so geschmiert, wie in den goldenen Jahren. Wenn man pragmatisch denkt, so ist der FCB momentan ein Mittelfeldclub mit ganz leichter Tendenz nach oben. Nun sind Streller & Co. wirklich gefordert, tut endlich etwas wirklich Gescheites. YB ist derzeit unantastbar und hat denselben Lauf wie der FCB in den letzten Jahren. Aber die Geschichte geht weiter, freuen wir uns darauf, denn Abwechslung macht den Fussball ja so spannend und faszinierend.Hanspeter Schmutz, Basel

Jeans und T-Shirts kommen bald aus Europa

SonntagsZeitung vom 11. November 2018

Wieso hat es mehr als 30 Jahre gedauert, bis die Verantwortlichen der Textilindustrie gemerkt haben, dass es sich bei ihrem Arbeitsplatz vernichtenden Vorgehen um eine «Milchmädchenrechnung» handelt? Die Erde ist nur «kugelrund» und somit kommt es wieder, weil die Produzenten im entfernten Asiengeschäft sind auch nicht auf den Kopf gefallen und merken schnell, was es zu verdienen gibt. Auch dort werden die Standards erhöht, auch dort gehen die Löhne gering nach oben und 1 + 1 gibt nur 2. Fakt. Da zoll ich den Unternehmen Respekt, die klar auf europäische Produktion setzten und nicht in das ferne Ausland verlagert hatten. Gottlob gibt es diese auch noch, Danke. Textil, ein Produkt, das uns überall wo wir auch sind, begleitet: Ob Unterwäsche, Haushalt, Auto, Theater, es ist mitten unter uns, wir benötigen es Tag täglich, und dann bitte aus europäischer Fabrikation.Axel Pierach, Rheinfelden AG

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