«Ich bestreite nicht, dass ich Philip Roth im Kopf hatte»

Lisa Halliday war mit dem amerikanischen Schriftsteller zusammen. Jetzt hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht, das als erotischer Schlüsselroman gehandelt wird.

«Fiktion und Realität sind stärker miteinander vermengt, als die Leute gemeinhin annehmen»: Lisa Halliday, 41. Foto: Max Cardelli

«Fiktion und Realität sind stärker miteinander vermengt, als die Leute gemeinhin annehmen»: Lisa Halliday, 41. Foto: Max Cardelli

Andreas Tobler@tobler_andreas

«Was, du auch?», «Wie weit bist du?» –So geht das nun seit einiger Zeit, wenn man Freunde und Bekannte fragt, womit sie sich gerade beschäftigen. Und bei all diesen Fragen geht es nicht etwa um eine schicke Netflix-Serie, sondern nur um das eine: das Buch der jungen Amerikanerin Lisa Halliday, das für Aufsehen sorgt, weil darin von der Beziehung zwischen einem Autor und einer um Jahrzehnte jüngeren Frau erzählt wird. Ein Buch, das von einigen so aufmerksam gelesen wird, weil es als erotischer Schlüsselroman aufgefasst wird: als platte Abschilderung der realen Beziehung – zwischen Lisa Halliday und Philip Roth, dem vielleicht bedeutendsten Autor unserer Zeit mit Arbeitsschwerpunkt sexuelle Obsession und kränkbare Männlichkeit.

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