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Hirslanden-Bericht zum Implantateskandal belastet Chirurgen

Eine unabhängige Untersuchung kommt zum Schluss, der Arzt Max Aebi habe weder Patienten über Gefahren informiert, noch finanzielle Eigeninteressen offengelegt.

Teile eines aus einem Rücken operierten Implantats. Foto: Sebastian Magnani
Teile eines aus einem Rücken operierten Implantats. Foto: Sebastian Magnani

Im Implantateskandal um den Berner Arzt Max Aebi, 71, veröffentlicht die Privatklinikgruppe Hirslanden heute ihren Untersuchungsbericht. Darin belasten die beiden Zürcher Rechtsanwälte Hans Baumgartner und Enrico Moretti, die mit der Abklärung ­betraut wurden, den Professor schwer. Aebi habe im Zusammenhang mit einem problematischen Implantat, das er bei Patienten eingesetzt hatte, Interessenkonflikte nicht offengelegt. Er dürfte auch medizinische Sorgfaltspflichten verletzt haben, halten sie fest.

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