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Hier wird grosse Kunst geboten

Das Auktionshaus Koller ist mit knapp 100 Millionen Franken Umsatz das grösste in der Schweiz. Es bringt Erschwingliches, aber auch Spitzenwerke unter den Hammer – wie diese Woche.

Auktionator Cyril Koller, 51, bereitet sich, umgeben von Ferdinand Hodlers «Blick ins Unendliche» (hinten M.) und Robert Zünds «Abendstimmung am Seeufer» (vorne M.) auf die Versteigerung von Schweizer Kunst vor. Bild: ProLitteris/Michele Limina
Auktionator Cyril Koller, 51, bereitet sich, umgeben von Ferdinand Hodlers «Blick ins Unendliche» (hinten M.) und Robert Zünds «Abendstimmung am Seeufer» (vorne M.) auf die Versteigerung von Schweizer Kunst vor. Bild: ProLitteris/Michele Limina

Dann füllt sich der Saal im Zürcher Industriequartier mit Spannung: Cyril Koller vom gleichnamigen Auktionshaus bietet eine Rarität feil. Ein Ölgemälde des Thurgauer Malers und Waldarbeiters Adolf Dietrich von 1926. Fast 25 Jahre war das Werk in Privatbesitz. Jetzt steht das Bild zum Verkauf.

Schätzwert der «Abendstimmung am Untersee»: 200'000 Franken. Doch dabei bleibt es nicht. In 20-Tausender-Schritten schraubt sich der Preis hoch. Gleich mehrere Interessenten, im Raum oder am Telefon, schaukeln sich hoch. Koller kann kaum Luft holen. Ist ein Gebot abgegeben, folgt schon das Nächste. Erst bei 360'000 Franken drosselt das Tempo der Versteigerung.

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