ABO+

Jetzt droht der Fifa eine Millionenklage

Die Pleite der Bundesanwaltschaft macht den Weg frei für Millionenforderungen von ehemaligen Fifa-Managern.

Markus Kattner (links), Jérôme Valcke (Mitte) und Gianni Infantino. Fotos: Mexsport/Keystone/Getty Images

Markus Kattner (links), Jérôme Valcke (Mitte) und Gianni Infantino. Fotos: Mexsport/Keystone/Getty Images

Arthur Rutishauser@rutishau

Die krachende Nieder­lage, die Bundesanwalt Michael Lauber letzte Woche in Bellinzona erleben musste, hat auch Folgen für den Weltfussballverband Fifa. Gemäss Bundesstrafgericht muss Lauber künftig bei den Fifa-Fällen in den Ausstand. In den Urteilen ist zudem zu lesen, dass die Bundesanwaltschaft (BA) in einer Last-Minute-Aktion ihre Verfahren gegen die ehemaligen Fifa-Kader Markus Kattner (früher Finanzchef und Vize-Generalsekretär) und Jérôme Valcke (früher General­sekretär) eingestellt hat. Vermutlich erhoffte sich Lauber davon, dass die hängigen Befangenheitsklagen beim Bundesstrafgericht dadurch gegenstandslos würden. Dazu kam es aber nicht.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt