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Es brodelt in der Bundesliga

Fans pfeifen, streiken und demonstrieren, Krawallmacher wüten: In Deutschlands höchster Liga herrscht tiefe Unzufriedenheit.

Nicht die einzigen Unzufriedenen in der Bundesliga: Fans des Hamburger SV.

Nicht die einzigen Unzufriedenen in der Bundesliga: Fans des Hamburger SV.

(Bild: Keystone)

Peter M. Birrer@tagesanzeiger
Thomas Schifferle@tagesanzeiger

Die Stadt ist ­gerüstet an diesem Samstag. Für einen drohenden Platzsturm. Für Pyros im Stadion. Für die nächste Niederlage des Hamburger SV. Für alles.

Der HSV empfängt Mainz, er ist Zweitletzter, Mainz Drittletzter. Das Volksparkstadion wird in der «Bild» zum «Volkspanikstadion». Die Zäune im Fanblock sind auf 2,20 m verdoppelt worden, 450 Polizisten und 600 Ordner sind da.

«Bevor die Uhr ausgeht, jagen wir euch durch die Stadt», stand vor zwei Wochen auf einem Transparent im Block der Krawallmacher. Vor einer Woche legten sie in Bremen mit Pyro-Attacken nach. «Fussball-Zerstörer» nennt sie HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Die Uhr steht in Hamburg dafür, dass der HSV der einzige Club ist, der bisher keine Saison in der 1963 gegründeten Bundesliga verpasst hat.

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