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Erwachen aus dem Inseltraum

Die Malediven leiden unter den Folgen des Klimawandels, aber auch des Tourismus. Wie das aussieht.

Coco Bodu Hithi ist eine von über 130 Hotelinseln auf den Malediven. Maledivische Unternehmen können die Inseln, auf welchen ein Resort betrieben werden darf, vom Staat leasen.
Coco Bodu Hithi ist eine von über 130 Hotelinseln auf den Malediven. Maledivische Unternehmen können die Inseln, auf welchen ein Resort betrieben werden darf, vom Staat leasen.
Coco Collection
Coco Bodu Hithi ist eines der wenigen Resorts, das gleichzeitig von einer maledivischen Familie geleast und betrieben wird. In den meisten Fällen betreiben ausländische Unternehmen die Hotels.
Coco Bodu Hithi ist eines der wenigen Resorts, das gleichzeitig von einer maledivischen Familie geleast und betrieben wird. In den meisten Fällen betreiben ausländische Unternehmen die Hotels.
Coco Collection
Einige Meter weiter liegen bereits Sandsäcke, die die Erosion der Insel aufhalten sollen. Der Meeresspiegel steigt.
Einige Meter weiter liegen bereits Sandsäcke, die die Erosion der Insel aufhalten sollen. Der Meeresspiegel steigt.
Aleksandra Hiltmann
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Kaum ist das Schnellboot vom Flughafen in Malé losgebrettert, kündigt sich ein unbequemer Spagat an: zwischen dem Wunsch, unvergessliche Ferien zu verbringen, und der Bedrohung des Paradieses durch ebendiesen Wunsch.

Zuerst zieht die Müllinsel Thilafushi vorbei. Die rauchende, stinkende Erhebung überragt die natürlichen Inseln des flachsten Landes der Erde, die maximal 2,4 Meter hoch sind. Die mehr als 130 Hotelresorts tragen dazu bei, dass die Abfallmengen angesichts des mangelhaften Entsorgungsmanagements unbezwingbar sind. Thilafushi wächst unaufhaltsam.

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