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Ein Paradies versinkt im Plastikmeer

Es sei eine «toxische Bombe im Ozean»: Die Malediven kämpfen gegen eine Flut von Abfall – verursacht durch Touristen und Einheimische.

Abfalldeponie auf der Insel Dhigurah.
Abfalldeponie auf der Insel Dhigurah.
Moritz Hager
«Plastic is bad»: Unterricht in der plastikfreien Schule von Hanimaadhoo.
«Plastic is bad»: Unterricht in der plastikfreien Schule von Hanimaadhoo.
Moritz Hager
Übersät mit Müll: Die Feriengäste Sarah Pinske und Niko Reinholt säubern den Strand.
Übersät mit Müll: Die Feriengäste Sarah Pinske und Niko Reinholt säubern den Strand.
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Ein Ausflug auf die Sandbank ist angekündigt: «Ein kleines Stück Natur ganz für dich allein. Wunderbarer ­weisser Sand, türkisfarbenes Wasser. Zeit zum Relaxen und Schnorcheln.» Zusammen mit einem jungen Paar aus Hamburg steigen wir an diesem blendend sonnigen Julimorgen ins Speedboot. Taucherbrille, Schnorchel, Flossen und Badetuch im Gepäck. Keine Getränke, denn Tourleiter Fabrizio hat betont, er nehme Wasser für alle mit. Natürlich nicht in PET-Flaschen, denn Plastik ist böse. Das Barefoot Eco Hotel auf der Insel Hanimaadhoo, ganz im Norden der Malediven gelegen, hat sich dem Umweltschutz verschrieben, dem Plastik den Kampf angesagt.

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