Schweizer Familien wachsen über das Ideal hinaus

Zwei Kinder – am besten ein Mädchen und ein Knabe – galten lange als Wunsch der meisten Eltern. Doch dieser wandelt sich.

«Jetzt stimmts. Wir sind komplett»: Julia, Noé, Eliah und Ivan (v. l.) mit Nils, dem jüngsten Spross Foto: René Ruis

«Jetzt stimmts. Wir sind komplett»: Julia, Noé, Eliah und Ivan (v. l.) mit Nils, dem jüngsten Spross Foto: René Ruis

Fabienne Riklin@sonntagszeitung

Auf Spielplätzen sieht man vermehrt Mütter, ein Baby umgeschnallt, ihren beiden Grösseren nachspringen, Geburtskärtli à la «Jetzt sind wir in der Überzahl» flattern in den Briefkasten, und Minivans mit drei Kindersitzen zieren das Strassenbild. Ist drei das neue zwei? Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen: Ja. Gerade gut ausgebildete und berufstätige Mittelstandseltern in Städten sprengen vermehrt die Zwei-Kind-Norm und entscheiden sich für ein drittes Kind.

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