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Achtung, Weko: Wie der Bund KMU gefährdet

Eine Klausel in einem veralteten Händlervertrag des Skiherstellers Stöckli rief die Wettbewerbshüter auf den Plan.

Klauseln in alten Verträgen wurden zu Stolpersteinen: Stöckli-Chef Marc Gläser. Foto: 13Photo

Klauseln in alten Verträgen wurden zu Stolpersteinen: Stöckli-Chef Marc Gläser. Foto: 13Photo

Mit den ersten Rennen hat die Skisaison begonnen. Bei Stöckli herrscht entsprechend Hochbetrieb. Insgesamt produziert das KMU mit Sitz in Malters LU rund 60'000 Paar Ski pro Jahr. Die Firma gehört damit zu den kleinen neben den grossen Marken wie Head, Rossignol oder Atomic. Als Schweizer Betrieb hat es Stöckli in einem schrumpfenden Markt schwer, gegen die internationale Konkurrenz zu bestehen, die meist im kostengünstigen Osteuropa produziert. Als ob das nicht schon hart genug wäre, musste sich die Firma in den vergangenen Monaten noch mit einem Verfahren der eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko) wegen möglicher unzulässiger Preisabsprachen herumschlagen.

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