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Tipps vom DigitalexpertenSo verwenden Sie die Schweizer Corona-App

Wir zeigen, wie die Contact-Tracing-App «Swiss Covid» funktioniert, wie Sie sie in Betrieb nehmen und Ihre Privatsphäre optimal schützen.

Ein Plädoyer für die App – weil sie auf wirklich kluge Weise die Privatsphäre schützt.
Video: Matthias Schüssler

Die Schweizer Contact-Tracing-App heisst Swisscovid, und sie ist nun bereit für den Einsatz auf breiter Front. Wenn die App so funktioniert wie erhofft, dann wird sie dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus nachverfolgbar zu machen und zu verlangsamen. Sie finden die App für Android im Play Store und fürs iPhone im App-Store von Apple.

Die schwierigste Sache an dieser neuen App ist die Antwort auf die Frage, ob man sie verwenden möchte oder nicht. Die Antwort liegt im persönlichen Ermessen. Doch ich spreche mich dafür aus, ihr eine Chance zu geben: Sie ist unkompliziert in der Anwendung und funktioniert im Hintergrund. Und vor allem ist sie ganz auf den Schutz der Privatsphäre ausgelegt.

Die Daten über die Begegnungen mit anderen Nutzern werden anonym gespeichert, und zwar nur auf dem eigenen Telefon. Die nach dem Zufallsprinzip erzeugten IDs würden erst dann zum Abgleich freigegeben und auf einen Server hochgeladen, wenn man als Nutzer ein positives Testresultat auf Covid-19 erhält und den dazugehörigen Code in die App einträgt. Auch das ist, wie die Nutzung der App generell, freiwillig.

Tipps zum Privatsphären-Schutz

Im Video zeigen wir, wie die App installiert und in Betrieb genommen wird. Wir erklären, wie Sie überprüfen, ob sie korrekt funktioniert. Und wir führen vor, wie Sie jederzeit die Möglichkeit haben, das Tracing temporär zu unterbrechen und die auf dem Gerät gespeicherten Begegnungsdaten zu löschen.

Auch ein früheres Video beschäftigt sich mit einem medizinischen Thema: Die App als Arzt und Lebensretter stellt Apps vor, die Diagnosen stellen und bei Notfällen Hilfestellung zu lebensrettenden Sofortmassnahmen liefern.