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BBC-Radioshow «Radio 1's Residency»So geht Clubben in der Pandemie

Derzeit steht die Clubkultur vor allem für Infektionsrisiko. Eine aussergewöhnliche Radiosendung der BBC zeigt, wie vital die Szene trotz allem noch immer ist.

Hypernervöse Trommelfeuer-Beats: die 27-jährige Britin Sherelle Camille Thomas alias DJ Sherelle.
Hypernervöse Trommelfeuer-Beats: die 27-jährige Britin Sherelle Camille Thomas alias DJ Sherelle.
Foto: Dave Benett (Getty Images)

Vor einigen Wochen veröffentlichte die Polizei im südenglischen Bristol ungewöhnliche Fahndungsbilder. Darauf zu sehen waren junge Männer und Frauen: schweissglänzend und mit mahlenden Unterkiefern. Die Aufnahmen stammten aus einem Video, das auf einem illegalen Rave aufgenommen wurde. Die Reaktionen auf die Fahndung waren erwartbar gespalten. Während die Polizei die verantwortungslosen Partygänger verdammte, wurde deren Exzess von Teilen der Clubbing-Szene amüsiert gefeiert.

Vor allem aber wurde deutlich, dass in der Medienöffentlichkeit diese Szene vor allem als Ärgernis wahrgenommen wird: als Infektionstreiber. Es herrscht ein breiter Konsens darüber, wie schwer Corona die Künste trifft und was für ein immenser Verlust das ist. Die Mitleidsbekundungen fallen deutlich leiser aus, wenn es um Clubs, DJs und Tanzende geht, kurz: um den Hedonismus meist junger Menschen.

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