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Berner Regisseurin Stefanie KlemmSie weiss, wie es sich anfühlt, aus dem Alltag katapultiert zu werden

Die Liebe zum Filmemachen hat Stefanie Klemm erst spät entdeckt. Dafür läuft ihr Langfilmdebüt «Von Fischen und Menschen» nun gleich an den Solothurner Filmtagen. Die Inspiration dazu: ein Raubüberfall.

Vorerst läuft ihr Film an der Online-Ausgabe der Solothurner Filmtage: Stefanie Klemm auf der Dachterrasse ihres Ateliers.
Vorerst läuft ihr Film an der Online-Ausgabe der Solothurner Filmtage: Stefanie Klemm auf der Dachterrasse ihres Ateliers.
Foto: Adrian Moser

Aus Wut kann eine ungeahnte Lebenskraft entstehen. Das musste Stefanie Klemm am eigenen Leib erfahren, als sie an einer Tankstelle in Frankreich überfallen, niedergeschlagen und ausgeraubt wurde. Das war vor über zehn Jahren. «Ihr könnt mir nicht einfach mein Leben kaputtmachen», sagt die Filmemacherin über den einschneidenden Vorfall. Später habe sie beschlossen, sich in einem Drehbuch mit der Beziehung zwischen Täter und Opfer auseinanderzusetzen und die beiden einander gegenüberzustellen.

Von dieser ursprünglichen Idee bis zum fertigen Film «Von Fischen und Menschen», der nun an den Solothurner Filmtagen zu sehen ist, war es ein langer Weg. Das passt zu Klemms Biografie: «Ich war nicht eine von denen, die schon mit 10 wissen, dass sie Filme machen wollen», sagt die Drehbuchautorin und Regisseurin in ihrem Atelier in der Länggasse, wo der Blick weit über die Dächer Berns geht.

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