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Im Epizentrum der Corona-Pandemie«Sie sterben allein. Das ist das Schlimmste»

Der Basler Pierre Saldinger ist Chefarzt in einem Krankenhaus in New York, wo die Corona-Pandemie derzeit am schlimmsten wütet.

Pierre Saldinger ist Chefarzt der Chirurgie im New-York-Presbyterian-Queens-Krankenhaus. Seit der Corona-Pandemie ist er dort jedoch für die Intensivstationen zuständig.
Pierre Saldinger ist Chefarzt der Chirurgie im New-York-Presbyterian-Queens-Krankenhaus. Seit der Corona-Pandemie ist er dort jedoch für die Intensivstationen zuständig.
Foto: zVg

New York ist das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. Bereits 15’000 Personen sind im Big Apple seit dem Ausbruch an der Krankheit gestorben. Die Bilder, die man zu sehen bekommt, sind erschreckend. Leichen werden zuhauf in Kühllastwagen gelagert, Drohnenaufnahmen zeigen, wie auf der Toteninsel Hart Island zig Särge in einem Massengrab verschwinden. Mittendrin kämpft Pierre Saldinger um jedes Leben. Der 57-jährige Basler ist seit acht Jahren Chefarzt der Chirurgie in einem New Yorker Spital: «Es ist wie in einem Kriegsgebiet», sagt er. Vier Wochen hat er jeden Tag zwölf Stunden am Stück durchgearbeitet. «Jeder Tag war schlimmer als der Tag zuvor.»

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