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Demonstration für Maradona«Sie haben Diego umgebracht!»

Bei einem Protestmarsch in Buenos Aires richtet sich die Wut der Maradona-Fans gegen den Leibarzt und den Anwalt des Fussballidols. Welche Rolle spielten sie in den Tagen vor seinem Tod?

Maradona-Anhänger protestieren am Mittwoch in Buenos Aires, um Gerechtigkeit für den Tod des argentinischen Volkshelds zu fordern.
Maradona-Anhänger protestieren am Mittwoch in Buenos Aires, um Gerechtigkeit für den Tod des argentinischen Volkshelds zu fordern.
Foto: Keystone

Bumm. Ein Böllerknall zerreisst die Luft auf der Avenida 9 de Julio, der breiten Prachtstrasse im Zentrum von Buenos Aires. Bumm. Noch einmal kracht es. Bumm, bumm. Dann legen die Trompeten los, die Trommeln, die Sprechchöre. «Diego, Diegooo», singen ein paar Hundert Maradona-Anhänger in Fussballtrikots und Fan-T-Shirts. Er sei nicht tot, grölen sie, nein, er lebe weiter, im Volk, verdammte Scheisse! In all die Trauer der Fans hat sich längst auch Wut gemischt.

Etwas mehr als 100 Tage sind vergangen, seit Maradona, der Weltmeister von 1986, am 25. November gestorben ist. Nach einem chaotischen Begräbnis, bei dem die Polizei mit Tränengas in die Menge schoss, setzte ein schmutziger Erbstreit ein, vor allem aber auch eine Diskussion darüber, ob Maradona wirklich eines natürlichen Todes gestorben ist.

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