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Kolumne Christian SeilerSelbst die Karatemeisterin kann mich nicht vom Fasten überzeugen

Mit Ostern endet für gläubige Katholiken die Zeit des Verzichts. Und danach? Genau darüber sollten wir uns mehr Gedanken machen.

Bild: Christina Holmes/Plainpicture

Demnächst ist die Fastenzeit wieder vorbei, wenigstens die christliche. Seit dem Aschermittwoch ist es gläubigen Katholiken verboten, Fleisch zu essen. Das ist übersichtlich. Protestanten sollen ja auf alles verzichten, was sie in Gefahr einer Abhängigkeit bringt – Alkohol, Süssigkeiten, aber, wie eine deutsche Bischöfin anmerkt, auch Exzesse wie überbordenden Medienkonsum. Orthodoxe Christen wiederum sollen vegetarisch essen und der körperlichen Vereinigung entsagen.

Allein die Richtlinien religiöser Würdenträger zeigen, wie vielfältig Verzicht definiert werden kann. Nun hat sich, wenigstens in grossen Teilen unserer Gesellschaft, der Verzicht von religiösen Hintergründen längst emanzipiert.

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