Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Streit um MedikamentenkostenSchweizer Pharmahersteller will Preise beibehalten

In der Krise lief die Medikamentenproduktion bei Streuli Pharma in Uznach auf Hochtouren.

Wirkstoffe waren vorrätig

Es drohen Mehrkosten

«Wir haben zu stark darauf vertraut, dass der Nachschub aus dem Ausland funktioniert.»

Claudia Streuli, Verwaltungsratspräsidentin Streuli Pharma AG

«Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit zählen heute nichts, wenn wir mit dem Bund über Preise diskutieren.»

Reto Stahl, Produktionschef Streuli Pharma AG

«Da stimmt etwas nicht»

3 Kommentare
Sortieren nach:
    Sacha Meier

    «…Das bedinge aber die Bereitstellung ganzer chemischer Produktionslinien [in der Schweiz], deren Konkurrenzfähigkeit fraglich sei…» Ist doch genau der springende Punkt. Die postindustrielle Schweizerische unantastbare Hochpreisinsel ist auf den zuwandernden Konsum und Immobiliengewinne spezialisiert - aber nicht mehr auf Fertigung. Billige basisindustrielle Produkte, wie Basischemikalien, Befestigungsmaterial, Halbwaren, etc., liegen überhaupt nicht mehr drin, weil China durchwegs zu einem Zehntel (!) hiesiger EXW-Werkpreise produziert. Inklusive Transport. Indien macht es sogar zu rund 5% - ist aber noch nicht genug entwickelt, um hiesigen Qualitätsansprüchen überall zu genügen. Dazu kommt, dass der Akt der Deindustrialisierung unumkehrbar ist, weil ja auch das industrielle Wissen in der Sozialhilfe endgelagert und anschliessend der Altersarmut zugeführt wird. Darum müsste unser Land durch staatliche Koordination nationale Pflichtlager führen, die den uneingeschränkten Betrieb der Schweiz für ein Jahr ermöglichen würde. Finanziert werden könnte das durch eine Vorsorgeabgabe - die in moderner, neofeudalistischer Manier natürlich getreu des Verursacher-, statt Solidaritätsprinzips, als einer serafistischen pro-Kopf-Abgabe ausgestaltet werden könnte. Übrigens, schon die alten Römer hatten dieses Problem mit ihrer, zu den Barbaren ausgelagerten innovativen Güterproduktion. Nach langem Überlegen kamen sie zum Schluss, dass das Problem unlösbar ist und beschlossen unterzugehen.