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Interview über das Leben mit Behinderung«Schweizer gehen oft tollpatschig
mit Behinderten um»

Autor Christoph Keller spricht schonungslos offen über seinen Alltag im Rollstuhl und erklärt, was Behinderte mit Superhelden zu tun haben.

«Es ist ein konsequentes Aussortiertwerden», sagt der Schweizer Autor Christoph Keller über sein Leben mit körperlicher Behinderung.
«Es ist ein konsequentes Aussortiertwerden», sagt der Schweizer Autor Christoph Keller über sein Leben mit körperlicher Behinderung.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

In Ihrem neuen Buch «Jeder Krüppel ein Superheld» beschreiben Sie Ihren Alltag mit Passagen wie «zum Duschen und Kacken benutze ich einen Toilettenstuhl aus Polyurethan». Ist Provokation nötig, um Aufmerksamkeit
zu erhalten?

Ja. Ich habe lange in den USA gelebt und hier in der Schweiz gemerkt, dass wir viel zu wenig über diese Dinge und die massive Diskriminierung sprechen. Und das, obwohl 20 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer
mit einer Behinderung leben.

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