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Zweitwohnungen: Schon ist ein weiteres Schlupfloch geplant

Der Bundesrat will den Berggebieten weiter entgegenkommen als bisher bekannt. Eine weitere Ausnahme vom Verbot ist in Vorbereitung.

Hat vor den Medien nicht alles gesagt: Bundesrätin Doris Leuthard.
Hat vor den Medien nicht alles gesagt: Bundesrätin Doris Leuthard.
Keystone

Der Bundesrat ist der Tourismuslobby bereits weit entgegengekommen. Mit seiner am Mittwoch verabschiedeten Verordnung zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative gewährt er den Ferienorten bis Ende Jahr einen letzten Bauboom. Und auch danach dürfen unter gewissen Bedingungen neue Zweitwohnungen gebaut werden. Was die zuständige Bundesrätin Doris Leuthard am Mittwoch der Öffentlichkeit nicht gesagt hat: Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat den Auftrag, eine weitere Ausnahme vom Zweitwohnungsverbot aufzugleisen. Mit Blick auf das Gesetz, das die Verordnung später ablösen wird, ist vorgesehen, eine zusätzliche Kategorie zulässiger Neubauten zu schaffen.

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