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Zu wenig Hilfe für todkranke Kinder

Weil es nicht genug Betreuungsangebote für kranke Kinder und Jugendliche gibt, kommen diese manchmal in Hospizen für ältere Menschen unter. Auch im Kanton Zürich gibt es laut Experten Handlungsbedarf.

Schätzungsweise 400 Kinder sind im Kanton Zürich pro Jahr auf palliative Pflege angewiesen. Foto: Getty Images.
Schätzungsweise 400 Kinder sind im Kanton Zürich pro Jahr auf palliative Pflege angewiesen. Foto: Getty Images.

Für todkranke Erwachsene gibt es Hospize und Pflegeheime. Und für Kinder und Jugendliche? Bei ihnen ist die Lage komplizierter. In ein Hospiz, in dem vorwiegend ältere Menschen beim Sterben begleitet werden, passen sie eigentlich nicht. Trotzdem kommt es manchmal vor, dass Jugendliche dort betreut werden. «Das ist nicht ideal. Aber in den seltenen Fällen, in denen es so ist, ist es besser, als gar keine palliative Betreuung zu erhalten», sagt Yann Golay, Sprecher von Cura Viva, dem Verband Schweizer Heime und Institutionen.

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