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Wohnungsmarkt: Jetzt wirds schweizweit eng

Erstmals seit 2005 sank der Anteil der leeren Wohnungen auf unter ein Prozent. Anfang Juni standen schweizweit noch rund 37’000 Wohnungen leer – ganz eng wirds in Genf.

Sulzer-Areal in Winterthur: Zwar entstehen überall neue Wohnungen, trotzdem wird Wohnraum immer knapper.
Sulzer-Areal in Winterthur: Zwar entstehen überall neue Wohnungen, trotzdem wird Wohnraum immer knapper.
Keystone

Sämtliche Grossregionen verzeichneten rückläufige Leerwohnungsziffern, wobei die Grossregion Zürich den stärksten Rückgang meldete. Bei den Kantonen wiesen 18 Kantone tiefere und acht Kantone höhere Leerwohnungsziffern auf. Die grösste Abnahme meldete Basel-Landschaft mit einem Rückgang von 0,71 auf 0,5 Prozent. Demgegenüber erhöhte sich im Kanton Appenzell Innerrhoden der Anteil der leer stehenden Wohnungen am kantonalen Wohnungsbestand innert Jahresfrist von 0,63 auf 1,01 Prozent. Erneut wies der Kanton Genf mit 0,2 Prozent die tiefste und der Kanton Glarus mit 2,16 Prozent die höchste Leerstandsquote aus, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) schreibt.

Am 1. Juni wurden in der Schweiz 4580 leer stehende Neuwohnungen gezählt. Dies entspricht einem Minus von zwei Prozent oder 100 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr. Im Gegensatz dazu erhöhte sich die Zahl der Einfamilienhäuser, die am Stichtag nicht bewohnt waren, und zwar um rund drei Prozent auf 4820. Demgegenüber verringerte sich die Zahl der unbesetzten Mietwohnungen im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 28’140 Leerwohnungen. Die Zahl der nicht besetzten zum Verkauf stehenden Wohnungen nahm dagegen zu. Am Stichtag belief sich der Leerstand auf 8980 Eigentumswohnungen, sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Ganz grosse Wohnungen noch zu haben

Nach Anzahl Wohnräumen differenziert zeigt sich laut BFS, dass einzig die Wohnungen mit sechs und mehr Zimmern vermehrt leer standen. Knapp vier Prozent stieg deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr auf 2100 Einheiten. Die leer stehenden Wohnungen mit fünf und weniger Zimmern gingen zwischen acht und elf Prozent zurück. Die meisten leer stehenden Wohnungen haben eine Grösse von vier Zimmern mit einem Bestand von 11’740 Einheiten und drei Zimmern mit 10’840 Einheiten.

AP/cpm

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