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«Wir zählen noch rund 10'000 säumige Hundehalter»

Die obligatorischen Hundehalterkurse laufen auf Hochtouren: Das Bundesamt für Veterinärwesen erwartet, dass bis zum Ablauf der Frist am 1. September die meisten Hundebesitzer einen Kurs besucht haben.

Gemäss der neuen Tierschutzgesetzgebung müssen Hundehalter eine Ausbildung besuchen: Kursteilnehmer mit Hunden.
Gemäss der neuen Tierschutzgesetzgebung müssen Hundehalter eine Ausbildung besuchen: Kursteilnehmer mit Hunden.
Keystone

«Im vergangenen April zählten wir noch rund 10'000 säumige Hundehalter», sagte die Sprecherin des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET), Cathy Maret, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Ende August endet die Übergangsfrist für die obligatorischen Hundeausbildungen – dann müssen insgesamt rund 40'000 Hundebesitzer einen Praxiskurs besucht haben.

Neue Zahlen lägen zwar keine vor, jedoch seien seitdem in allen Kantonen viele Hundehalterkurse durchgeführt worden, erklärte Maret. Deshalb rechne das BVET mit «sehr wenigen Hundebesitzern», die ihre Kurspflicht vernachlässigten. Säumige Hundehalter werden gebüsst.

Die Kantone kontrollieren die Hundebesitzer unterschiedlich, wie die BVET-Sprecherin sagte: Gewisse Kantone verlangen mit der Hundesteuer einen Kursnachweis. Andere nutzen die Hundedatenbank für Stichproben oder der Kantonstierarzt kontrolliert Besitzer von ohnehin bewilligungspflichtigen Hunden.

Alle mit einem neuen Hund müssen Praxiskurs absolvieren

Gemäss der neuen Tierschutzgesetzgebung müssen Hundehalter eine Ausbildung besuchen. Darin lernen sie die Grundzüge der Hundehaltung kennen. Seit September 2008 müssen Neuhalter einen Theorie- und einen Praxiskurs besuchen. Zudem müssen alle mit einem neuen Hund einen Praxiskurs absolvieren.

Dabei gilt eine zweijährige Übergangsfrist. Konkret bedeutet dies: Bei Ablauf der Übergangsfrist am 1. September 2010 müssen alle Neuhundehaltende, die seit dem 1. September 2008 einen Hund gekauft haben, mindestens einen Theoriekurs vorweisen können.

(SDA)

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