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«Wir sind nicht auf Fremdenfeinde angewiesen»

Ein neues Buch wirft den Ecopop-Initianten vor, sich nicht von «faschistischen Tendenzen» distanziert zu haben. Ecopop-Geschäftsführer Andreas Thommen spricht von Hetze.

«Es geht nicht um Überfremdung, sondern um Überbevölkerung»: Andreas Thommen wehrt sich gegen die Vorwürfe, die in einem Buch gegen die Ecopop-Initianten erhoben werden.
«Es geht nicht um Überfremdung, sondern um Überbevölkerung»: Andreas Thommen wehrt sich gegen die Vorwürfe, die in einem Buch gegen die Ecopop-Initianten erhoben werden.
Marcel Bieri, Keystone

Seit heute Montag steht es in den Regalen: das Buch «Die unheimlichen Ökologen» von Balthasar Glättli, Zürcher Nationalrat und Fraktionschef der Grünen. Darin bescheinigt er den Ecopop-Initianten eine «menschenfeindliche Denktradition» und weist auf die Verwandtschaft ihrer Ideen mit den Theorien von Thomas Malthus und Paul Ehrlich hin, die ebenfalls Bevölkerungspolitik mit Ökologie verknüpften. Damit versuchen Glättli und Co-Autor Pierre-Alain Niklaus nachzuweisen, dass sich die Ecopop-Initianten für ihren Vorstoss bei Ansätzen der Eugenik, der «Lehre vom guten Erbe», bedienten. Die Eugenik versuchte, Erbgut qualititativ zu bewerten und negativ bewertetes Erbgut durch Geburtenkontrolle zu verringern. Ausserdem wirft das Buch den Ecopop-Initianten vor, sie hätten es nicht geschafft, sich von «rechtsnationalen und faschistischen Tendenzen» zu distanzieren. Der Titel des Buches lehnt sich an das 1979 erschienene Buch «Die unheimlichen Patrioten» an, in dem 100 Personen mit rechter oder rechtsextremer Gesinnung öffentlich gemacht wurden.

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