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«Wir fürchten uns davor, die UNO einzuschalten»

Loïc Parein, Anwalt des Bieler Gymnasiasten, der wegen Terrorismusverdacht nicht in die Schweiz reisen darf, fordert für seinen Klienten rechtliches Gehör.

«Warum sind Sie nach Afrika gekommen?»: Der Bieler Gymnasiast auf dem Weg zum Gerichtssaal.
«Warum sind Sie nach Afrika gekommen?»: Der Bieler Gymnasiast auf dem Weg zum Gerichtssaal.
PD

Stehen Sie mit dem Gymnasiasten, der derzeit in Kenia festsitzt, in Kontakt? Ja, mein Anwaltskollege Stefan Disch und ich hatten Kontakt zu ihm. Aber es ist wegen seiner Lebensumstände kompliziert, mit ihm zu sprechen.

Wie geht es ihm? Er ist während mehrerer Wochen inhaftiert gewesen. Die Haftbedingungen sind mit jenen in der Schweiz nicht vergleichbar. Er ist moralisch und physisch angeschlagen. Er bekam während mehrerer Tage keine Nahrung. Darüber hinaus ist er wegen der hygienischen Bedingungen krank geworden.

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