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Wikileaks enthüllt Details des UBS-Deals – Leuthard nimmt Stellung

Gnade für die UBS gegen Aufnahme der Uiguren aus Guantánamo: Diplomaten-Depeschen zeigen, wie der Bundesrat das Verfahren gegen die Bank verhindert haben soll. Bundesrätin Doris Leuthard wandte sich an die Medien.

«Ministerin Leuthard machte klar, dass diese zwei Aktivitäten mit dem Abschluss eines politischen Vergleichs im Fall des Schweizer Bankriesen UBS verknüpft sind»: Von Wikileaks veröffentlichte Depesche vom 1. Juli 2009, Bundesrätin Doris Leuthard.
«Ministerin Leuthard machte klar, dass diese zwei Aktivitäten mit dem Abschluss eines politischen Vergleichs im Fall des Schweizer Bankriesen UBS verknüpft sind»: Von Wikileaks veröffentlichte Depesche vom 1. Juli 2009, Bundesrätin Doris Leuthard.

Im August 2009 verkündete der Bundesrat, dass der Streit zwischen der USA und der Schweiz um die Herausgabe von 52'000 UBS-Bankdaten beigelegt sei. Im November lieferten Bundesamt für Justiz und Steuerverwaltung vor den Medien die Details: Die Schweiz leiste Amtshilfe an die USA bei Kunden, die mehr als 250'000 Franken besässen und bei denen der Verdacht auf Betrugsdelikte bestünden. Insgesamt 4450 Kundendossiers lieferte die Schweiz – und verhinderte so das angedrohte Verfahren gegen die Grossbank.

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