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Wie sich die Abstimmungen auf die Wirtschaft auswirken

Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse zieht Bilanz aus den Abstimmungen vom Wochenende. Der grösste Unsicherheitsfaktor ist geblieben.

Hat die Abstimmungsergebnisse so erwartet: Economiesuisse-Chefökonom Rudolf Minsch bei einer Pressekonferenz im vergangenen Jahr. (2. Dezember 2013)
Hat die Abstimmungsergebnisse so erwartet: Economiesuisse-Chefökonom Rudolf Minsch bei einer Pressekonferenz im vergangenen Jahr. (2. Dezember 2013)
Keystone

Die Ablehnung der Ecopop- und der Goldinitiative stärke das Vertrauen der Wirtschaft in den Standort Schweiz, sagt Rudolf Minsch vom Wirtschaftsdachverband Economiesuisse. Ansonsten hätten die Abstimmungen keine Auswirkungen, weil die Ergebnisse von der Wirtschaft erwartet worden seien.

Der Wirtschaftsdachverband habe darum auch kein Konjunkturszenario ausgearbeitet für den Fall einer Annahme der Initiativen, sagte Economiesuisse-Chefökonom Minsch bei der Präsentation des konjunkturellen Ausblicks in Zürich.

Vor allem ein Ja zur Ecopop-Initiative wäre für die Wirtschaft ein gewaltiger Schock gewesen, der grosse Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen gehabt hätte, sagte er. «In einem solchen Fall hätten wir unsere Prognosen revidieren müssen.»

Vorübergehende Abschwächung prognostiziert

Unsicherheit gehe jedoch nach wie vor von der noch nicht umgesetzten Masseneinwanderungsinitiative aus. Economiesuisse prognostiziere darum auch eine vorübergehende Abschwächung der Ausrüstungsinvestitionen.

Der Effekt dürfte sich jedoch abschwächen. Denn die Schweizer Unternehmer gingen davon aus, dass die Politik für die Umsetzung der Initiative eine Lösung finden werde, die die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft gering halte.

SDA/rar

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