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Widmer-Schlumpf will bleiben

Offenbar plant Eveline Widmer-Schlumpf, im nächsten Dezember als Bundesrätin noch einmal zur Wiederwahl anzutreten. Der Schritt ist aber an eine Bedingung geknüpft.

Hat offenbar auch in der Bevölkerung Rückhalt: Eveline Widmer-Schlumpf während einer Ständerats-Debatte im Sommer 2014.
Hat offenbar auch in der Bevölkerung Rückhalt: Eveline Widmer-Schlumpf während einer Ständerats-Debatte im Sommer 2014.
Keystone

BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf will noch einmal zur Wiederwahl antreten. Dies hat sie gemäss Recherchen der «SonntagsZeitung» parteiintern erklärt. Voraussetzung sei allerdings, dass ihre Wahlchancen im nächsten Dezember in der Bundesversammlung intakt sind.

Hans Grunder, ehemaliger BDP-Präsident und immer noch führender Parteistratege erklärt dazu: «Eveline Widmer-Schlumpf wird wieder antreten, wenn sie in der Bundesversammlung auch nach den nationalen Wahlen eine klare Mehrheit hat.» Und Parteipräsident Martin Landolt bestätigt: «Ich rechne damit, dass Frau Widmer-Schlumpf wieder antritt.»

Rückhalt in der Bevölkerung

Damit dürften die Parteien aus der Mitte und der Linken in den Bundesratswahlen im kommenden Dezember jene Zauberformel bestätigen können, die sie vor sieben Jahren mit der Abwahl Christoph Blochers und der späteren Abspaltung der BDP von der SVP installiert hatten. Der Bundesrat dürfte dann weiterhin aus zwei Vertretern der SP, zwei der Mitteparteien CVP und BDP sowie drei Bundesräten aus den rechtsbürgerlichen Parteien SVP und FDP zusammengesetzt sein.

Die Pläne der BDP-Bundesrätin entsprechen den Vorstellungen der Schweizerinnen und Schweizer. Gemäss einer repräsentativen Meinungsumfrage wollen 52 Prozent, dass Widmer-Schlumpf im Bundesrat bleibt. 39 Prozent davon möchten den Status Quo im Bundesrat bewahren. 13 Prozent möchten aber, dass die SVP einen zweiten Sitz auf Kosten der FDP erhält. Nur gerade 19 Prozent möchten, dass die BDP-Frau abgewählt und durch einen SVPler ersetzt wird.

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