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CS klagt gegen Klimajugendliche – jetzt zeigen alle auf die Bank

Eigentlich geht es um Hausfriedensbruch. Doch die Aktivisten machen aus der Verhandlung einen Schauprozess.

Aktivisten vor dem Bezirksgericht Lausanne in Renens. Während drei Tagen wird hier eine Aktion gegen die Credit Suisse verhandelt. Foto: Keystone

Aktivisten vor dem Bezirksgericht Lausanne in Renens. Während drei Tagen wird hier eine Aktion gegen die Credit Suisse verhandelt. Foto: Keystone

Zwischen der Protestaktion der Klimajugendlichen in drei Filialen der Credit Suisse (CS) im November 2018 und der Verhandlung am Bezirksgericht in Renens VD liegen nur knapp 14 Monate.

Doch es sind 14 Monate, die die Schweiz und die Welt veränderten. 14 Monate mit Greta Thunberg, einem brennenden Amazonas, der grünen Welle bei den eidgenössischen Wahlen und dem Satz «Unsere Welt steht in Flammen» des UNO-Generalsekretärs.

Ein Schauprozess mit Ansage

Vor dieser Zeit, im November 2018, hätte eine Anzeige der CS gegen ein Dutzend Klimaaktivisten wegen Hausfriedensbruchs keine grosse Aufregung zur Folge gehabt. Anders heute: Dass der Prozess in Renens zu einem Prozess nicht für , sondern gegen die Bank gemacht werden würde: zwangsläufig. Ein Schauprozess mit Ansage.

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