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Wer ist wie gefährlich?

Im Fall der drei wegen Terrorverdachts verhafteten Iraker lässt die Strafverfolgung die Bevölkerung im Ungewissen und schürt indirekt Ängste.

Vor eineinhalb Wochen hat Redaktion Tamedia enthüllt, dass drei Iraker in der Schweiz wegen Terrorplänen inhaftiert sind. Seit eineinhalb Wochen schweigen die Behörden zum Fall. Die Bundesanwaltschaft will – entgegen ihrer Informationspolitik – nicht einmal bestätigen, dass sie ein Verfahren führt. Tatsache ist aber, dass sie wegen Gefährdung durch Sprengstoffe, Mitgliedschaft in einer kriminelle Organisation und weiteren Vorwürfen ermittelt.

Damit lässt die Strafverfolgung die Bevölkerung im Ungewissen in der drängenden Frage, welche Gefahr vom Trio tatsächlich ausging. Waren es eher abstrakte Terrorpläne, geschmiedet in Schaffhausen und im Aargau? Oder wurde das erste islamistische Blutbad in der Schweiz nur knapp verhindert? Gab es Ziele? Waren Bomben gebastelt? Das alles wissen nur Insider.

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