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Wenn ein Pilot der Drohne hinterherfliegen muss

Die Luftwaffe will sechs moderne Drohnen beschaffen. Anders als das bestehende angejahrte Modell soll das neue unbegleitet fliegen dürfen. Wenn das klappt, spielt die Schweiz eine Pionierrolle.

Unter Aufsicht: Eine Drohne der Schweizer Armee, dahinter eine PC 6.
Unter Aufsicht: Eine Drohne der Schweizer Armee, dahinter eine PC 6.
Luftwaffe
Von 28 beschafften Maschinen stehen heute noch 15 im Einsatz: Aufklärungsdrohne des Typs Ranger.
Von 28 beschafften Maschinen stehen heute noch 15 im Einsatz: Aufklärungsdrohne des Typs Ranger.
Luftwaffe
Sechs Drohnen und die nötige Zusatzausrüstung kosten 250 Millionen Franken.
Sechs Drohnen und die nötige Zusatzausrüstung kosten 250 Millionen Franken.
Sigi Tischler, Keystone
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Die heutigen Aufklärungsdrohnen der Schweizer Luftwaffe sind keine imposanten Fluggeräte. In den 80er-Jahren entwickelt und mit dem Rüstungsprogramm 95 beschafft, vermitteln die von der Ruag produzierten Ranger eher die Atmosphäre des Verkehrsmuseums in Luzern als die Ästhetik des US-Drohnenkriegs in Afghanistan und im Jemen. Da vermag es wenig zu erstaunen, dass die Drohnen der Schweizer Armee im Grundsatz nicht unbegleitet im Luftraum unterwegs sein dürfen. Es gilt das Prinzip «See and avoid», auf Deutsch: sehen und ausweichen. Wie jeder Strassenverkehrs- hat auch jeder Luftverkehrsteilnehmer seine Augen stets offen zu halten. Im Falle der Ranger-Drohnen übernimmt diese Aufgabe ein Besatzungsmitglied der Pilatus-Maschine, die der Drohne hinterherfliegt.

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