Zum Hauptinhalt springen

Wenn Bruno Zuppiger Bundesrat geworden wäre

Bundesrat ist nicht irgendein Amt, es ist der höchste Führungsposten, den Bundesbern zu vergeben hat. Schlimm, wenn im Auswahlverfahren etwas übersehen wird. Ein Experte spricht von einem «Trauerspiel».

Wurde von der Vergangenheit eingeholt: Bruno Zuppiger.
Wurde von der Vergangenheit eingeholt: Bruno Zuppiger.
Keystone

Seine Kandidatur kam spät, aber sie kam mit Nachdruck: Bruno Zuppiger sei ein «bewährter Finanz- und Wirtschaftspolitiker und ein politisches Schwergewicht», schrieb die SVP Zürich Ende November über die Kandidatur des Hinwilers. Seine konsensfähige Art habe ihm Ansehen über die Parteigrenzen hinaus gebracht. Zuppiger politisiere glaubwürdig und lösungsorientiert, er sei damit der ideale Kandidat für den Bundesrat. Christoph Blocher höchstpersönlich hatte sich für den Zürcher Oberländer stark gemacht. Die Weichen schienen gestellt, endlich hatte die Partei doch noch ihren Kandidaten gefunden, der fähig schien, den zweiten Sitz zurückzuerobern. Gut möglich also, dass Zuppiger am Nachmittag des 14. Dezember den Bundesratseid abgelegt hätte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.