Weniger EU-Bürger wandern in die Schweiz ein

In den letzten zehn Jahren hat die Zuwanderung von EU- und EFTA-Staatsangehörigen um zwei Drittel abgenommen.

Über Zweidrittel der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung stammt aus den EU/EFTA-Staaten. (Archivbild)

Über Zweidrittel der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung stammt aus den EU/EFTA-Staaten. (Archivbild)

(Bild: Keystone)

Im Vergleich zum Vorjahr hat der Zuwanderungssaldo der EU- und EFTA-Bürger von Januar bis September um drei Prozent (-647 Personen) abgenommen, meldet das Staatssekretariat für Migration (SEM). Seit dem Höchststand im Jahr 2008 hat die Nettozuwanderung von EU- oder EFTA-Staatsangehörigen damit um knapp Zweidrittel (-63,6 Prozent) abgenommen.

Gesamthaft ist die Einwanderung im Vergleich zur Vorjahresperiode zwischen Januar und September 2018 um 1,0 Prozent gestiegen (+1057 Personen). Im selben Zeitraum hat auch die Auswanderung um 2,8 Prozent zugenommen (+1696 Personen). Bei den Drittstaatsangehörigen ist die Höhe der Ein- und Auswanderung im Vergleich zum Vorjahresmonat praktisch unverändert.

103'893 Personen sind bis September eingewandert, um eine Arbeitsstelle anzutreten, 31'971 Personen kamen im Rahmen des Familiennachzuges.

Per Ende September 2018 lebten rund 2'075'400 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Über zwei Drittel (gut 1,4 Millionen) der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung stamme aus den EU/EFTA-Staaten, schreibt das SEM weiter.

ij

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