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Wegen falscher Jobwahl in der Armutsfalle

Eine Studie zeigt, dass viele Frauen nicht privat fürs Alter vorsorgen – angeblich, weil sie zu wenig darüber wissen. Selber schuld also?

An den Schutzschirm gedacht? Frauen müssen deutlich öfter als Männer Ergänzungsleistungen beziehen.
An den Schutzschirm gedacht? Frauen müssen deutlich öfter als Männer Ergänzungsleistungen beziehen.
Winfried Rothermel, Keystone

Eine kleine AHV wegen Teilzeitarbeit und Kinderzeit, im schlimmsten Fall Altersarmut: Dass Frauen von diesen Problemen besonders oft betroffen sind, ist kein Geheimnis. Warum sorgen sie also nicht privat fürs Alter vor? Diese Frage stellte sich die Finanzberatungsplattform Moneypark – und gab sie an rund 1000 Personen weiter. Nur 56 Prozent der befragten Frauen haben eine private Vorsorge. Die restlichen antworteten oft mit dem Argument, dass sie wenig über die private Vorsorge wüssten. Bei den Männern kam diese Antwort weniger häufig vor. Bei beiden Geschlechtern gab es noch andere Gründe für das Fehlen der privaten Vorsorge: Man glaubt, die 1. und 2. Säule seien ausreichend, man will das Geld lieber privat anlegen – oder man hat schlicht kein Interesse an dieser Art Vorsorge.

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