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Washington-Botschafter wird neuer Deza-Chef

Sesseltausch: Manuel Sager, bislang Schweizer Botschafter in Washington, kehrt nach Bern zurück. Seinen Posten in den USA übernimmt der abtretende Deza-Chef Dahinden.

Promovierter Jurist: Manuel Sager, neuer Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.
Promovierter Jurist: Manuel Sager, neuer Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.
EDA

Manuel Sager wird neuer Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza). Der Bundesrat hat den heutigen Schweizer Botschafter in Washington als Nachfolger von Martin Dahinden ernannt.

Sager verfüge über breite Erfahrungen im internationalen, finanzpolitischen und wirtschaftlichen Umfeld, heisst es in einer Mitteilung. Aufgrund seiner früheren Tätigkeit bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung kenne er auch die entwicklungspolitischen Herausforderungen sehr gut.

Jurist, Diplomat, Direktor

1955 in Menziken (AG) geboren, trat der promovierte Jurist 1988 in den diplomatischen Dienst ein. Zunächst arbeitete Sager als diplomatischer Mitarbeiter in der Direktion für Völkerrecht, wo er 1993 die Leitung der Sektion Humanitäres Völkerrecht übernahm.

Nach einem Einsatz als stellvertretender Generalkonsul in New York und als Chef Information der Botschaft in Washington stand Sager von 2002 bis 2005 der Koordinationsstelle Humanitäres Völkerrecht in der Direktion für Völkerrecht vor.

2005 wurde er zum Botschafter und Exekutivdirektor bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung ernannt. Vor der Übernahme seiner gegenwärtigen Funktion als Missionschef in Washington war Sager Chef der Politischen Abteilung V im EDA.

Dass er seinen aktuellen Posten in Washington verlässt, stand bereits fest: Im Oktober 2013 ernannte der Bundesrat Sager zum Chef Ostzusammenarbeit der Deza. Diese Stelle wird nun neu ausgeschrieben. Sagers Posten in Washington hingegen ist bereits neu besetzt: Neuer Schweizer Botschafter in den USA wird der heutige Deza-Chef Martin Dahinden.

SDA/fko

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