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Was die Schweizer Politprominenz am Rednerpult erhält

Peer Steinbrück hat für Reden und Vorträge gesamthaft über eine halbe Million Euro kassiert – und wird nun dafür kritisiert. Geld, Gutscheine und Naturalien fliessen aber auch hierzulande.

«Die Honorare für Reden bewegen sich zwischen null und einigen Tausend Franken»: Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger. (Archivbild 26. Oktober 2010)
«Die Honorare für Reden bewegen sich zwischen null und einigen Tausend Franken»: Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger. (Archivbild 26. Oktober 2010)
Walter Bieri, Keystone
Verlangt von Unternehmen, dass sie sein Honorar – zwischen 500 und 3000 Franken – spenden: FDP-Nationalrat Ruedi Noser. (Archivbild, 6. Juli 2011)
Verlangt von Unternehmen, dass sie sein Honorar – zwischen 500 und 3000 Franken – spenden: FDP-Nationalrat Ruedi Noser. (Archivbild, 6. Juli 2011)
Steffen Schmidt, Keystone
10 Prozent seiner Reden liess er sich in Reisegutscheinen («so um rund 1000 Franken») bezahlen, 10 Prozent liess er sein Honorar spenden und die restlichen 80 Prozent waren unentgeltlich: Der im letzten Herbst abgetretene FDP-Ständerat Rolf Schweiger. (Archivbild)
10 Prozent seiner Reden liess er sich in Reisegutscheinen («so um rund 1000 Franken») bezahlen, 10 Prozent liess er sein Honorar spenden und die restlichen 80 Prozent waren unentgeltlich: Der im letzten Herbst abgetretene FDP-Ständerat Rolf Schweiger. (Archivbild)
Edi Engeler, Keystone
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«Zwei Flaschen Wein.» Das erhält der Schaffhauser SVP-Ständerat und Fast-Bundesratskandidat Hannes Germann «ab und zu», wenn er als Redner auftritt. Und Geld? «Nein, ich rede und halte Vorträge, ohne ein Honorar zu verlangen.» Er sei das seiner Wählerschaft schuldig. «Ich bin dann freier, zu sagen, was ich will.» Und mit einem Blick über die deutsche Grenze sagt der Finanzpolitiker: «Ich kann nicht nachvollziehen, wenn sich Berufspolitiker für Reden bezahlen lassen.»

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