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Was der Gefängnisdirektor gegen Drogenschmuggel unternimmt

Der Direktor der Strafanstalt Pöschwies räumt ein, dass Drogen ins Gefängnis geschmuggelt werden. Und sagt, was ihm bei Kontrollen von Besucherinnen rechtlich erlaubt ist – und was nicht.

Ueli Graf: Der Psychologe ist seit 1997 Direktor der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf. Ab dem 1. 1. 2011 heisst sie Justizvollzugsanstalt Pöschwies.
Ueli Graf: Der Psychologe ist seit 1997 Direktor der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf. Ab dem 1. 1. 2011 heisst sie Justizvollzugsanstalt Pöschwies.
Keystone

Eine Studie zeigt, dass zahlreiche Häftlinge des Genfer Gefängnisses Champ-Dollon bei ihrem Eintritt von Substanzen wie Kokain, Heroin oder Beruhigungsmitteln abhängig sind. Besonders häufig konsumieren sie Alkohol und Marihuana. Wie präsentiert sich die Situation diesbezüglich in der Pöschwies? Eine vergleichbare Studie gibt es nicht. Zudem ist Champ-Dollon ein Gefängnis für Untersuchungshaft, die Pöschwies hingegen eine Justizvollzugsanstalt, in der die Gefangenen nach Monaten oder Jahren in Untersuchungshaft ihre Freiheitsstrafe verbüssen. Bei ihrem Eintritt in die Pöschwies haben die Gefangenen in der Regel also keine Entzugserscheinungen mehr. Illegale Substanzen sind im Straf- und Massnahmenvollzug verboten.

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