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Warum tun die Kirchen in der Schweiz nichts für die Flüchtlinge?

Die Kirchen schweigen rund um die Flüchtlingsfrage, sie bleiben untätig – und verspielen damit den Respekt.

Sie verlassen ihre Heimat Eritrea, fliehen über den Sudan, über Libyen und das Mittelmeer. Dann stehen sie in Chiasso und bitten um Aufnahme in die Schweiz. Gegen 23'000 Eritreer leben gegenwärtig in unserem Land. Die Schweizer Bevölkerung reagiert zwischen ängstlicher Abwehr und herzlicher Aufnahme.

Und was tun die Schweizer Kirchen für die Flüchtlinge aus Eritrea? Sie müssten sich doch von einem unmissverständlichen Auftrag in die Pflicht genommen sehen. Im 3. Buch Mose steht: «Wie ein Einheimischer aus eurer Mitte gelte euch der Fremdling. Du sollst ihn lieben wie dich selbst. Denn auch ihr wart Fremdlinge im Land Ägypten.»

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