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Warum ein Ja zu Ecopop fatal wäre

Es gibt keinen Grund, Ecopop schlechtzureden. Das Anliegen der Initianten ist lauter, aber ihr Weg ist falsch.

Was mussten sich die Initianten von Ecopop in den vergangenen Wochen nicht alles anhören: Faschisten seien sie, gnadenlose Egoisten, ihre Initiative sei ein Verbrechen, und wer ein Häuschen mit Garten im Grünen habe, sei mit einer politischen Aussage zu dieser Frage ohnehin unglaubwürdig.

Das sind Zeichen von Nervosität und keine tauglichen Argumente. Nach wie vor steht das Ja zu dieser Initiative als Möglichkeit im Raum, zumindest scheint das Ergebnis knapper zu werden als nach dem Schock vom 9. Februar noch vermutet. Damals schien auch ein Teil des Ja-Lagers ob des Ergebnisses erschrocken, weil sich rasch zeigte, dass die Schweiz mit diesem Entscheid gegenüber der EU ein grösseres Problem haben wird, als es die Befürworter im Vorfeld glauben machten. Sachabstimmungen mit starken realen Auswirkungen eignen sich eben nur schlecht dafür, Zeichen zu setzen.

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