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«Waffen sind nun einmal gefährlich»

Streubomben seien effiziente Verteidigungswaffen, sagen armeenahe Kreise. Kritische Experten schütteln den Kopf.

Auf Streubomben soll gemäss der Konvention von Oslo verzichtet werden: Ein Spezialist inspiziert eine Clusterbombe in Kolumbien. (7. Mai 2009).
Auf Streubomben soll gemäss der Konvention von Oslo verzichtet werden: Ein Spezialist inspiziert eine Clusterbombe in Kolumbien. (7. Mai 2009).
Reuters
Der Bundesrat hat das Abkommen unterzeichnet: Botschafterin Christine Schraner Burgener in Oslo. (3. Dezember 2008)
Der Bundesrat hat das Abkommen unterzeichnet: Botschafterin Christine Schraner Burgener in Oslo. (3. Dezember 2008)
Reuters
Auch Evi Allemann (SP, BE) versteht die Umkehr nicht. «Streumunition ist international geächtet. Sie stehen auf einer Stufe mit Kernwaffen, chemischen Waffen und Personenminen.»
Auch Evi Allemann (SP, BE) versteht die Umkehr nicht. «Streumunition ist international geächtet. Sie stehen auf einer Stufe mit Kernwaffen, chemischen Waffen und Personenminen.»
Keystone
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Vorhandene Bestände sollen zerstört, Rückstände aus eingesetzter Clustermunition entfernt und Opfer von Streubomben unterstützt werden: Dies fordert das internationale Abkommen über Streumunition, das die Schweiz bislang vorbehaltlos unterstützt hat (siehe Box). Um so überraschender kam am Montag der Entscheid der nationalrätlichen Sicherheitskommission, nicht auf das Geschäft einzutreten: Die Schweizer Armee sei auf Streubomben angewiesen, hiess es. Man könne nicht auf dieses Verteidigungsmittel verzichten und lehne das internationale Abkommen deshalb ab.

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