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Vor den Augen der Kinder gefesselt

Bei Zwangsausschaffungen per Flugzeug seien Eltern ohne ersichtlichen Grund gefesselt worden, kritisiert die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter.

Ausgeschafft: Menschenrechtler protestierten 2010 auf dem Bundesplatz gegen behördliche Gewalt. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Ausgeschafft: Menschenrechtler protestierten 2010 auf dem Bundesplatz gegen behördliche Gewalt. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Zwischen Mai 2014 und April 2015 organisierte die Schweiz 41 Sonderflüge, um Ausländer zwangsweise auszuschaffen. Seit 2012 sind bei solchen Flügen immer Vertreter der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) dabei. Insgesamt stellt die Kommission in ihrem Bericht fest, dass die Schweiz bei solchen Ausschaffungen weniger systematisch als früher Zwangsmassnahmen anwendet. Insgesamt gingen die Behörden mit den Auszuschaffenden professionell und respektvoll um. So führe das Begleitpersonal vor und während des Fluges Gespräche mit den Betroffenen, was deeskalierend wirke.

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